A schena Schmarrn

Was 2010 hier ein bisschen holprig lief, kann 2011 also nur besser werden. Aber warum Maßstäbe setzen! Das eigene Tempo ist selten regulierbar, das merke ich besonders heute. Noch im Urlaubsmodus sehe ich mir die Bilder der vergangenen Tage an, spreche noch ein bisschen Kärntnerisch und denke an ihn, die Berge und Salzstangerl mit Butter.

Einen schrecklichen Flug, eine überteuerte Taxifahrt und eine wunderschöne Ankunft später bin ich wieder in Hamburg und habe heute morgen nach dem Aufwachen 3 Uhren kontrolliert, weil ich nicht glauben konnte, dass es um 7 Uhr 30 hier noch dunkel ist. Ist es tatsächlich, kein Uhrenfehler. Danach eine rasante Polizei-Festnahme in der U-Bahn, der Büro-Kaffee schmeckt erstaunlich schlecht und dabei noch die Hiopsbotschaft, dass wir alle umziehen. Adieu schöne Büro-Muckelecke.

Langsam wirds mittags und ich denke an einen Ski-Tag, am dem wir in auf der fantastischen Huaba Hittn draußen bei Kälte und Wind saßen und einen Kaiserschmarren schmausten. Wir froren und jammerten und ich sagte: “Du wirst noch dran denken, wenn Du in zwei Wochen wieder im Büro sitzt und Dir wünscht, dass Du einen Kaiserschmarren neben der Piste isst”. Und ohne Wehmut und ohne Ärger hier zu sein, bin ich jetzt die jenige die dran denkt und gleich auf der Stelle noch mal ordern würde. Und dann aber gleich zwei Schalalan Zwetschkenröster dazu.

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